Hundeschule/ Welpenunterricht – ab wann ist das sinnvoll und warum?

 

Sobald Sie ihr neues Familienmitglied bei sich haben empfiehlt es sich, schnellstmöglich eine gute Hundeschule aufzusuchen.

Welpen sind in der Lage innerhalb der sogenannten Prägephase, die laut Experten zwischen der 16. und 20. Lebenswoche des Hundes abgeschlossen ist, neue Dinge und Eindrücke nachhaltig kennenzulernen und sich daran zu gewöhnen, dass sie zum normalen Leben dazugehören.

Beispiele hierfür sind Straßenlärm, Umgang mit Kindern, Laufen auf unterschiedlichen Untergründen, Autofahren, Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, überfüllte Einkaufspassagen und Einkaufsstraßen, der Hauptbahnhof mit lauten Zügen, das Kennenlernen und Spielen mit Artgenossen unterschiedlichster Rassen, das Empfangen von Besuch in der Wohnung, das Kennenlernen von anderen Tieren, Fahrstuhlfahren, … Die Liste ist lang – besonders für unsere Großstadthunde, die den selbstverständlichen Umgang mit der Lautstärke, den vielen Menschen der Stadt und vielen anderen Hunden auf der Straße begreifen und keine Angst bzw. unangemessene Aggressionen entwickeln sollen.

Was Ihr Hund in der Prägephase kennen gelernt hat, wird ihm normal vorkommen. Dinge, die nicht die ersten 20 Lebenswochen des Hundes geprägt haben, könnten z.T. nie mehr oder nur schwer vom Hund angenommen werden.

Den Welpen ins neue Zuhause zu holen und ihm dann einige Wochen Schonung geben zu wollen, ist menschlich gesehen absolut verständlich aber macht ihrem Hund das spätere Leben unnötig schwer.

Unsere Empfehlung ist deshalb möglichst frühzeitig in einer Hundeschule am Welpenunterricht teilzunehmen. Hier steht die Frühförderung, das Kennenlernen unterschiedlichster Situationen sowie das Spiel mit Artgenossen im Vordergrund uns bildet für ihren Hund einen guten Start in ein stressfreieres Leben.

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